Die Wormser Zeitung, 27.09.2002, über den Auftritt im Heylshof:
"... das Geheimnis von Jürgen Albers ist seine Perfektion. Das perfekte Zusammenspiel
von brillianter intellektueller Analyse, variablem Ausdruck sowie jeweils durch
und durch angemessener Körpersprache. Wenn Albers von Karate oder anderem Kampfsport
spricht, so bleibt er nicht im Verbalen stecken, nein, er wirbelt sofort in die
authentische Kampfposition.
Bei aller Ironie war stets zu spüren, wie Albers die fernöstliche Philosophie
ernst nahm."
Werner Schneyder, Kabarettist (Wien):
"Ich habe oft laut und öfters leise gelacht während der Lektüre
und frage mich nun (selbstquälerisch), wie es möglich war, alt zu
werden und das alles nicht gewusst zu haben".
Ludwig Harig, Autor (Sulzbach)
"Verblüffende dialektische Wort- und Bedeutungsspiele"
Dr. Ruediger Dahlke, Heilkundezentrum Johanniskirchen (Bayern)
"Selten habe ich in letzter Zeit so geschmunzelt beim Lesen eines
Buches. Hier beschreibt ein Kenner die spirituelle Erleuchtungsszene
von innen und nimmt sich und mit sich die Szene auf den Arm, ohne je
wirklich verletzend zu werden. Insofern kann dieses Buch auch den
betroffenen Suchenden helfen, das Lachen und der Beifall der anderen
ist ihm sowieso gewiss. Denn im Gegensatz zu Kritikern der Szene, die
in der Regel aus ihrer Aversion schreiben, und dadurch zumeist am
wesentlichen zielsicher vorbei gehen, gelingt es dem "kleinen
Großmeister spielend aus der profunden Kenntnis des Weges und der
darauf auftauchenden Probleme und Symptome den Finger beziehungsweise
seine scharfe Zunge treffsicher auf die wunden Punkte zu legen.
Mancher im heiligen Ernst erschöpfte Suchende wird bei der Lektüre
vielleicht sogar gesunden und den wortgewandten Spott in ein Lächeln
über sich selbst wandeln können - und wenig ist ja heilsamer als
solch ein Lächeln. Bei unseren eigenen Zen-Seminaren wird dieses
Buch jedenfalls zum festen Bestandteil werden."
Luce-M Bausch, Übersetzerin (Plesnois, France)
"Ich habe mich den ganzen Tag mit der Lektüre des "Kleinen
Großmeisters" beschäftigt. Seine subtilen Erläuterungen über seine
Pleiten, Pech und Pannen, seine Lehre im tiefsten Sinne der
Sinnlosigkeit des Konsums und der neuen gesellschaftlichen und
menschlichen Werte brachten mich zum Nachdenken, aber auch zum
Lachen".
Saarbrücker Zeitung, St. Ingbert (18.04.02)
"Mit ausgewählten Passagen aus seinem von schreiender Satire wie subtiler
Weisheit geprägten Buch offenbarte er dort dem erwartungsfrohen Publikum,
wie erheiternd es sein kann, wenn Ost und West ausgerechnet im Saarland
aufeinanderprallen. Dabei entpuppte sich Jürgen Albers 'unplugged' einmal mehr
als Meister vieler Disziplinen, ließ ... seine Buchvorstellung mittels Musik,
Improvisation und szenischer Darbietung zu einer echten 'Ganzkörperlesung' werden.
Im Mittelpunkt dieser 'Ganzkörperlesung' stand ein nach fernöstlicher
Erleuchtung ringender Gymnasiallhrer, der mit seiner buddhistisch geprägten
Wahrnehmung unseren Alltag nachhaltig als exotisches Kuriosum erscheinen lässt."
Saarbrücker Zeitung
"Die Lesung war mehr eine Performance, bei der er immer wieder
in die Gitarren-Saiten griff und mit respektlosen Liedern seinen
Vortrag würzte, gekleidet zwar ins Gewand eines Zen-Meisters, aber
weit entfernt von weltferner asiatischer Gelassenheit."
Rheinpfalz
"amüsant nachzulesende transzendentale Humoresken mit Tiefgang"
Saarbrücker Zeitung, St. Ingbert
"Das war in der Tat keine klassische Autorenlesung, und so war es
ja auch versprochen worden. Er sang, las, spielte, tanzte und turnte.
Zu sehen bekam das Publikum unter anderem auch fünf 'geklatschte'
Liegestütze und seinen 38-Zentimeter Bizeps.
Als eine Art Korrektiv zu seiner Hauptfigur führt Albers die 'eher
praktisch denkende Ehefrau' und die 'so schöne wie kluge Tochter'
ein. Sie bringen den Ehemann und Vater durch knochentrocken-rationale
Bemerkungen - oft auch unsanft - wieder auf den Boden der Tatsachen
zurück. Bei aller Satire: Albers nimmt die fernöstliche Philosophie
ernst, der Leser spürt den Respekt vor den intellektuellen Leistungen
dieser Region."